Mark Dion
The Ethnographer at Home, 2012
mixed media (plastic tree, desk, glas, carafe, easel, basket chair, chest, photographs)
320 x 310 x 345 cm
Sea Life, 2012
mixed media (vitrine, pet toys, toys, sex toys, car cleaners)
196,4 x 154,3 x 69,3 cm
A Bakers Dozen for the Goose Tower, 2012
mixed media (objects, postcards, pedestal)
175 x 200 x 75 cm
Octogon Cabinet of Confectionary Wonders, 2012
mixed media (vitrine, stuffed animals, shells, rasin, insects, glass)
173 x 147 x 147 cm
Banished, 2012
mixed media (artifical giant mouse, painted Necrophorus, wooden slat)
63 x 160 x 100 cm
The Tar Museum - Mallard, 2006
Transportkiste, Entenattrappe, Papiermachée, Pflanzen
83 x 46 x 170 cm
The Tar Museum - Goose, 2006
Transportkiste, Teer, Plastikgans, Papiermachée, Pflanzen
83 x 46 x 174 cm
The Tar Museum - Memo, 2006
Transportkiste, Teer, Tierpräparation, Papiermachée, Pflanzen
83 x 46 x 161 cm
The Tar Museum - Cave Bear, 2006
Transportkiste, Teer, Gießharz, Keramik, diverse Gegenstände
121,5 x 178 x 221,5 cm
Mark Dion (1961) befasst sich seit Mitte der 80er Jahre intensiv mit der Geschichte unseres Umgangs mit der Natur und untersucht speziell die Repräsentationen der Natur in den Wissenschaften als Symptome ideologischer Diskurse. Vielfach hat er sich zudem mit der Situation der Natur im urbanen Raum auseinander gesetzt und in den letzten Jahren in archäologisch orientierten Arbeiten die komplexen Strukturen einer Geschichtsschreibung thematisiert. Seine visuell eindringlichen und materialreichen Werke regen die Betrachter an, ihre Überzeugungen, Wünsche und Vorstellungen bezüglich der sozialen Kategorie „Natur“ zu hinterfragen. Dion arbeitet häufig mit naturkundlichen und naturwissenschaftlichen Institutionen zusammen, glaubt aber, dass die Wissenschaft kein Monopol auf Naturdefinitionen hat. Naturhistorische Museen versteht er als Orte, wo wissenschaftliche Erkenntnisse über die Natur einem breiten Publikum vorgestellt werden, und gleichzeitig Einblick in die Festschreibungen von Naturgegebenheiten geboten wird, die dem Lauf der Natur nicht entspricht. Die Kunst illustriert nicht die Wissenschaft, die Philosophie oder sogar Glaubensfragen, aber sie macht Abstraktionen fassbar, die in diesen Disziplinen vorhanden sind.
Seine Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten wie
Exit Art, New York, Museum van Hedendaagse Kunst, Antwerpen oder Tate Modern, London. Gezeigt wurden seine Arbeiten zuletzt unter anderem im Museum of Contemporary Art San Diego (2009), auf der Biennale in Sydney (2008), im Kunstraum Dornbirn (2008) und im Musée Cantonal des Beaux-Arts, Lausanne (2008) und zahlreichen naturhistorischen Museen.
























