Muntean / Rosenblum

1

Untitled (We are afraid...), 2012
oil on canvas
180,5 x 220,5 cm

2

Untitled (Perhaps only people who are...), 2012
oil on canvas
91,5 x 68,5 cm

3

Untitled (I wonder how many people...), 2012
oil on canvas
74,5 x 67,5 cm

4

Untitled (She had learned the worst lesson…), 2012
crayon and cut out on paper
42 x 59,4 cm

5

Untitled (Being alone has nothing to do...), 2012
crayon and cut out on paper
42 x 59,4 cm

6

Untitled (always try to keep a patch of sky above your life.), 2011
Öl auf Leinwand
167 x 127 cm

7

Untitled (it´s so much simpler to bury reality...), 2011
Öl auf Leinwand
94 x 123 cm

8

Nemesims, 2011
Ausstellungsansicht Frieze, London

9

Nemesims, 2011
Ausstellungsansicht Frieze, London

10

Nemesims, 2011
Ausstellungsansicht Frieze, London

11

Nemesims, 2011
Ausstellungsansicht Frieze, London

12

Untitled (We felt ourselves to be...), 2008
Öl auf Leinwand
260 x 200 cm

13

Untitled (Nowadays young people...), 2006
Acryl, Öl und Marker auf Leinwand
230 x 146 cm

14

Untitled (The feelings that hurt...), 2002
Acryl auf Leinwand
250 x 300 cm

15

Untitled (You could complain...), 2001
Acryl auf Leinwand
200 x 250 cm

16

Untitled (The only tradition...), 1999
Acryl auf Leinwand
115 x 80 cm

17

Untitled (This is the very source...), 1999
Acryl auf Leinwand
160 x 110 cm

18

Lonely Facts, 1998
Fotografie auf Aluminium, Ed. 4
140 x 100 cm

Muntean / Rosenblum

Muntean/Rosenblum (beide 1962) konzentrieren sich auf Darstellungsweisen, die in der Kunstgeschichte als tradierte Pathosformeln gelten und der klassischen Ikonografie entlehnt sind. Farbsymbolik, Handgesten und Körperhaltungen werden aus der christlich abendländischen Bildtradition übernommen, jedoch aus dem religiösen Kontext losgelöst und auf die Gegenwart angewandt. Teenager und junge Erwachsene treten meist in anonymen städtischen Kontexten auf, die urbanen Settings scheinen aus Mode- oder Lifestylemagazinen entnommen zu sein. Muntean / Rosenblum benutzen Fundstücke aus Zeitschriften und Magazinen, kollektive und mediale Bilder einer konsumorientierten Jugendkultur, um Fragen der Identität und des Subjektes aufzuwerfen. Die Zeitgeistoutfits, die Individualität und Selbstbewusstsein versprechen, stehen in scharfem Gegensatz zu den manierierten Gesten und Posen. Charakteristisch für ihre Malereien und Zeichnungen sind Untertitel in Versalien auf weißem Grund. Die vermeintlich tiefsinnigen, philosophischen Statements werden aus verschiedenen Satzfragmenten aus Magazinen aber auch philosophischen Texten zusammengesetzt. Neben den klassischen Medien wie Leinwand und Papier lassen Muntean / Rosenblum ihren Remix aus tradierter Kunstgeschichte und gesellschaftlichem Jetzt auch in Filmen und installativen Raumkompositionen anschaulich werden.

Einzelpräsentationen von Muntean Rosenblum waren unter anderem im Mucsarnok - Kunsthalle Budapest (2009), in der Sammlung Essl (2008/09), in der Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig (2007), im Museum für angewandte Kunst Wien (2006), in der Tate Britain, London (2004) und im De Appel Museum Amsterdam (2002) zu sehen.