Herbert Hinteregger

1

Untitled (Shannon), 2011
Kugelschreibertinte auf Leinwand
80 x 60 cm

2

Untitled (Inishfarnard), 2011
Kugelschreibertinte und Schleifpapier auf Leinwand
100 x 80 cm

3

Untitled (Ballinskelligs), 2011
Kugelschreibertinte auf Leinwand
200 x 150 cm

 

4

Untitled (Tuosist), 2011
Kugelschreibertinte auf Leinwand
80 x 60 cm

5

Untitled (Ennis), 2011
Kugelschreibertinte auf Leinwand
80 x 80 cm

6

Untitled (Connemara), 2011
Kugelschreibertinte auf Leinwand
70 x 50 cm

7

Untitled (Doolin), 2011
Kugelschreibertinte auf Leinwand
50 x 40 cm

8

Untitled (Nohoval) after W.W., 2010
Kugelschreibertinte auf Leinwand
120 x 80 cm

9

Untitled (Tracton), 2009
Kugelschreibertinte auf Leinwand
80 x 60 cm

10

Untitled (Mizen Head) after Jordan, 2010
Kugelschreibertinte auf Leinwand
200 x 150 cm

11

Untitled (Bray), 2008
Kugelschreibertinte auf Papier
30 x 24 cm

12

Untitled (Canglass), 2008
Kugelschreibertinte auf Papier
30 x 24 cm

13

Untitled (Bhearra), 2009
Kugelschreibertinte auf Leinwand
100 x 80 cm

14

Untitled (Iveragh), 2009
Kugelschreibertinte auf Leinwand
100 x 80 cm

15

Ausstellungsansicht:
fairly abstract
Galerie Zink, München 2009

16

Ausstellungsansicht:
all over
Neue Galerie Graz 2005

17

Ausstellungsansicht:
all over
Neue Galerie Graz 2005

18

Untitled (there is only one way), 2006
Kugelschreibertinte auf Leinwand
200 x 200 cm

19

Untitled (B s nightmare), 2006
Kugelschreibertinte auf Leinwand
80 x 80 cm

20

Untitled (Tralee), 2010
Kugelschreibertinte auf Leinwand
40 x 30 cm

21

Untitled (Kilrush), 2011
Kugelschreibertinte auf Leinwand
120 x 60 cm

Herbert Hinteregger

Konsequent entwickelte Herbert Hinteregger (1970) über die Jahre ein künstlerisches Vokabular, das sich auf die Verwendung von Kugelschreiberfarbe als Malmaterial konzentriert. Neben fast monochromen Bildtafeln, für die er anfänglich Bic-Kulis auspresste, um die so gewonnene Farbe mit Pinsel oder Schwamm auf die Leinwand aufzutragen, und meist geometrischen Kugelschreiberzeichnungen entstehen auch zahlreiche Raumarbeiten, deren Hauptelement die transparenten Hülsen der leeren Kuliminen sind. Die Ausschließlichkeit des Materials, ein billiges recyclingfähiges Wegwerfmassenprodukt, in der gesamten Arbeit Hintereggers stellt eine Reduktion und Konzentration auf minimale Grundstoffe dar. In dieser Beschränkung setzt er sich bewusst mit grundsätzlichen Fragen der Malerei in Verbindung des von ihm verwendeten Materials auseinander. Bildraum und Tiefe, Reduktion der Formensprache und gleichzeitig konstruktive Materialsetzungen, die unterschiedliche Dichte der Farbschichten und die Frage nach dem idealen Betrachterstandort beeinflussen Hintereggers Denken. Auch seine Rauminstallationen sind von dieser Auseinandersetzung geprägt. In der Arbeit all over werden die Wände, Decke und Boden mit unzähligen leeren Kugelschreiberhüllen beklebt, wodurch jegliche Fixpunkte und Zentren aufgelöst werden. Auch hier entsteht erst durch die Bewegung des Betrachters, der ein raumfüllendes Dickicht von Kugelschreiberhülsen wahrnimmt, das Bild. Die Information selbst ist dabei verschwunden, Inhalte erscheinen als unlesbare Codes, die den Zufall integrieren und deren Entschlüsselung in der Unendlichkeit von Möglichkeiten liegt, die durchsichtigen und durchlässigen Informationsträger zu lesen.

2005 wurde Herbert Hinteregger für den Open Space auf der Art Cologne nominiert. Seine Arbeiten waren u.a. in der Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz (2005), im Museum Moderner Kunst Wien (2005), im Kunstraum Innsbruck (2004) und im kunsthaus muerz, Mürzzuschlag (2002) zu sehen.