Carter
Void/Place/Area, 2010
digitally altered and dated interior on folded and defaced laser prints, acrylic ink, paint and gel medium on paper and on canvas
86,4 x 76,2 cm
Untitled (with Abstract Painting) 2007#9, 2007
Acryl, Graphit, synthetisches Haar und Papier auf Leinwand
76,3 x 81,4 cm
Ten Portraits, Six Rocks and Two-Hundred and Seventy three Abstract Paintings, 2007
Acryl, Papier und Leim auf Leinwand
127 x 114,3 cm
Twenty Portraits, Three Rocks and Two-Hundred and Sixty Abstract Paintings, 2007
Acryl, Papier, synthetisches Haar und Leim auf Leinwand
182,8 x 142,2 cm
Double Prosopopoeia (with Two-Hundred and Eighty-four Abstract Paintings), 2007
Acryl, Papier, synthetisches Haar und Leim auf Leinwand
127 x 114,3 cm (je Bild)
Die Arbeiten des amerikanischen Künstlers und Filmemachers Carter (1970) stellen Fragen nach den Identitäten des Menschen in seinen sozialen, ökonomischen, physischen oder sexuellen Festschreibungen. Dabei interessieren den Künstler der gesellschaftspolitische Wandel von Identitätskonstruktionen im Allgemeinen, sowie die Veränderungen des Diskurses über eindeutige Geschlechterzuordnungen im Besonderen. Carters künstlerische Handschrift erscheint extrem charakteristisch und individuell, subtile Variationen sich ständig wiederholender Farben, Formen und Gestaltungsmittel durchziehen manisch sein gesamtes Schaffen. Sein Spiel mit Fakten und Fiktionen, sein oft mehr verstecktes als offenes Referenzieren auf künstlerische Vorbilder, sozialpolitische Ereignisse oder autobiographische Tatsachen baut ein dichtes Beziehungsgeflecht von Verweisen auf, verknüpft es mit subjektiven Erfahrungen und Fragestellungen, um es in den unterschiedlichsten Medien – Malerei, Fotografie, Skulptur oder Video – auf seine allgemeine Gültigkeit oder Relevanz zu überprüfen.
Seine Arbeiten werden international ausgestellt, so wie im Whitney Museum, New York (2006), der Saatchi Gallery, London (2006), im Museion in Bozen und in der Galerie Yvon Lambert, Paris (2008), im Salon 94 Freemans, New York (2009), in der Galerie Marc Jancou, Genf, und in der Gallery Paule Anglim, San Francisco (2011).
Erased James Franco, Filmpräsentationen: Museum of Modern Art, New York; Tate Modern, London; Cleveland Museum of Art; Portland Museum of Art; San Francisco Museum of Modern Art; Castro Theater, San Francisco.












